Futtern für Freifunk, 19.05.16 18:00 Uhr

Freifunk ist ein freies Netz. Ein Netz, dass durch Engagement vieler einzelner entsteht. Die Nutzer im Freifunk-Netz kommunizieren frei, unzensiert und kostenlos miteinander. Um im Freifunk-Netz auch Services aus dem Internet nutzen zu können, ist ein Gateway zwischen Freifunk-Netz und Internet notwendig. Der Betrieb der Gateway-Server kostet Geld und wird durch Spenden finanziert. Und für die aktuelle Finanzierungsrunde starten wir einen Spendenaufruf der besonderen Art:

Die Freifunk Saar Gateway-Administratoren backen Pizza für dich. Herrlich frisch und selbstgemacht. Am Donnerstag, 19.05.2016 ab 18:00 Uhr im Hackerspace Saarbrücken.

flickr, David Joyce | CC BY-SA 2.0

flickr, David Joyce | CC BY-SA 2.0

Die Pizza kostet nichts – wir backen so lange der Vorrat reicht. Wir werden eine Spendenbox aufstellen und für den Betrieb der Server sammeln. Die Hälfte der Spenden des Abends verwenden wir zur Finanzierung der Gateway-Server im Saarland. Diese Server verbinden alle Freifunk Saar-Knoten miteinander. Die andere Hälfte der Spenden geht an den Freifunk Rheinland e.V., denn der ist so nett und betreibt die Internet-Gateways für uns.

Wenn du Freifunk gut findest, dann komm bitte vorbei und bring‘ alle mit, die Freifunk Saar ebenfalls unterstützen möchten. Dies ist auch eine gute Gelegenheit, sich mit anderen Freifunkern zu treffen, Ideen auszutauschen und Bekanntschaften zu pflegen. Wenn etwa 50 Leute futtern für den Netzausbau, reicht das schon um Freifunk Saar ein Jahr länger fortzuführen.

Wir sehen uns am Donnerstag!

Namensschilder

physische namensschilder
Nerds können sich schlecht Namen merken. Daher haben wir jetzt Namensschilder! Nie wieder im Hackerspace eine mehrstündige Konversation führen und sich die ganze Zeit fragen, wie der Gesprächspartner noch gleich hieß!

Die verschiedenen Farben geben auch gleich noch Aufschluss darüber, wie die Person zum Anfertigen von Fotos steht:

  • grün: Fotografieren erlaubt (aber niemals heimlich!)
  • gelb: Frag mich bevor du mich fotografierst!
  • rot: Fotografier mich nicht und mach mich in Gruppenaufnahmen unkenntlich!

An dieser Stelle geht ein Danke ans Raumzeitlabor, deren Namensschilddesign wir für uns geforkt haben.

Im Wiki gibts alle Dateien, die man so braucht.

Save the date – Haxogreen 2016

DSC07082_smallerHallo Camper, Schwenker, Improvisateure, Musiker, Licht-Künstler, Gourmets, Fotografen, Funker, Programmierer, Wasserpistolen-Duellanten, Elektroniker und Bastler,

in den 4 Tagen vom 28.-31.07.2016 findet in Dudelange, Luxemburg das Haxogreen 2016 statt.

Die Veranstaltung dort läuft in etwa so ab, dass rund 150 Nerds anreisen, 4 Tage lang Zelten und auf dem Campingplatz einen improvisierten Hackerspace aufbauen. Es wird Strom und Internet auf dem Zeltplatz geben, und wir werden selbst kochen, grillen, hacken, backen, löten, programmieren, leuchten, Musik machen, fotografieren, trinken, essen, sonnen, …

Einige Mitglieder des Hackerspace Saarbrücken spielen mit dem Gedanken, in diesem Sommer im gleichen Stil zum Haxogreen 2016 zu fahren, wie wir das bereits 2015 beim Chaos Communication Camp in Mildenberg getan haben. Da Dudelange vom Hackerspace Saarbrücken aus nur rund 90 km oder 1 Stunde Fahrt entfernt ist, wird die Logistik lange nicht so anstrengend werden wie in Berlin. Wir können z.B. mehr Privat-PKW einsetzen und haben so weniger Transportkosten und mehr Flexibilität bei den Reisezeiten.

Die Teilnahme kostet 40 EUR pro Person für das Camping-Ticket. Wir werden zusätzlich einen festen Betrag pro Teilnehmer des Hacksaar-Villages einsammeln, um die Basis-Verpflegung vor Ort, Hackzelt und den Transport der gemeinsamen Dinge und Großgeräte zu stemmen. Die Höhe des Beitrages steht noch nicht fest, wird aber schätzungsweise in der Größenordnung von etwa 50-60 EUR liegen.

Um die Gedanken zur Planung und Vorbereitung in Gang zu bringen, bitte ich jeden der potentiell/gern mitfahren und ein Teil des Hacksaar-Villages werden möchte, sich auf der Mailingliste camp@lists.hacksaar.de zu registrieren. Auf der Mailingliste wird in den nächsten Wochen durchgezählt, damit wir eine Vorstellung davon bekommen, in welcher Größenordnung wir Zelten wollen. Je mehr Leute teilnehmen, desto geringer werden die Kosten pro Person ausfallen. Also aktiviert alle, die Bock auf das Haxogreen haben, unabhängig von einer Hackerspace-Mitgliedschaft.
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Hier sind die ersten TODOs für den begeisterten Camper:

  1. Save the Date: Vier Kreuze im Kalender machen (28., 29., 30. und 31. Juli 2016)
  2. Auf der Mailingliste camp@lists.hacksaar.de registrieren
  3. Ein Projekt für das Haxogreen überlegen und mit der Umsetzung beginnen. Ideen:
    • programmiere Plugins für Connys und Christians DMX-Licht-Interface für die Zeltbeleuchtung
    • Wir brauchen Sound.
    • Eine Softeis-Maschine wäre geil
    • Eine Vermittlung braucht jedes Village. Irgendwo müssen wir das Space-Telefon ja anschließen.
    • Das beleuchtete Hacksaar-Logo muss mit. (Ist das das KarateLight-Projekt?)
    • Ohne Fahnenmast wäre Camping nur halb so schön. Deswegen nehmen wir das Riesenteil mit, wenn möglich diesmal mit Diebstahlsicherung oder Alarmanlage!
    • Campen geht nur mit Pizzaofen. Ist euch ja klar.
    • Ein Engelsystem zur Onsite-Organisation des Hacksaar-Village @Haxogreen wäre toll
    • Schwenken werden wir, sicher. Aber auch den China-Wok auf dem Schwenker müssen wir dieses Mal in Betrieb nehmen.
    • Ein Hacker-Jeopardy als Unterhaltungsshow für den Samstag abend wäre obergeil.
    • Outdoor-Kino auf der Zeltwand wäre nice. Geht da was mit Beamer und Pavilion?
    • Crossgolf spielen wir dieses Jahr auf jeden Fall.
    • Werden wir eine Fulldome-Projektion via Kugelspiegel im Zelt haben?
    • Haxotel – der telnet-Spaß für die ganze Famlie.
    • Workshop Feuerspucken
    • <insert your project here>

SDR Workshop am Montag, 30.11.15 ab 19 Uhr

Wir veranstalten am kommenden Montag einen SDR Workshop im Hackerspace Saarbrücken. Hier ein paar Details:

Wo?
Im Hackerspace Saarbrücken, St. Josef-Strasse 8, 2.OG

Was?
Inhalt vom Workshop:
-Was ist SDR?
-Was kann man damit alles machen?
*Empfangen
*Senden
-Antennentheorie
-Beispiel: Radioempfang (analog)
-Beispiel: Senden von analogen Signalen (Radio)
-Beispiel: Empfang digitaler Signale
-Beispiel: Dekodieren digitaler Signale
-Beispiel: Senden von digitalen Signalen

Wann?
Termin für Workshop:
Monatg, 30.11.2015, ab 19 Uhr (bis ca 23 Uhr)
Wir werden eine Pizzabestellung einschieben, um nicht zu verhungern…

Womit?
Was man zur Teilnahme am Workshop braucht:
-Erst mal nix….da man alle Beispiele und Aktionen auch am Beamer beobachten kann
-Wenn man selbst aktiv was ausprobieren will:
*Entweder:
*rad1o (am Besten mit SMA-Buchse oder ähnlichem… ohne Antenne wird es schnell langweilig bei nur 2,4 GHz Platineneantenne)
*alternative SDR-Hardware (siehe USB Sticks)
*passende Antenne
*Rechner… Laptop wäre geil wegen Platz :-P
*USB-Stick (ca 8 GB) für gnu radio live image, wer es nicht installiert hat oder Windows nutzt :-)
-Interesse an Funken (Empfangen und Senden)
-Vorkenntnisse in Signalverarbeitung wären wünschenswert. Wenn man nicht weis was eine FFT ist bekommt man es auch erklärt….wird aber dann etwas schwieriger

Buchbesprechung mit Whisky

Jura… da denken die meisten Menschen wohl an Gerichte, Anwälte und Paragraphen. Manche denken vielleicht noch an das Erdzeitalter. Aber wie sieht’s aus mit Hirschen, Whisky und dem weltberühmten Buch 1984 von George Orwell?

Karte der Insel Jura

Karte der Insel Jura, Copyright Ron Steenvoorden / http://isleofjura.scot

Jura, von schottischem Gälisch “Diùra”, das wiederum von altnordisch für “Hirschinsel”, ist der Name einer schottischen Insel. Auf dieser Insel schrieb George Orwell 1948 sein weltberühmtes Buch “1984”. Und damals wie heute gab es auf der Insel nur eine einzige Destillerie, die deshalb gleich nach der ganzen Insel benannt ist: (Isle of) Jura.

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Die Jura Destillerie, CC-BY-SA 2.0 Gordon Brown

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Destillerie ist dafür aber recht aktiv und hat ihren Whisky mit unterschiedlichen Altern und unterschiedlichen Nachreifungen zu einem recht breiten Sortiment entwickelt. Deshalb kann man sich ein komplettes Whisky-Tasting lang mit dieser Destillerie befassen, wir nehmen aber wenigstens einen anderen Whisky dazu, sozusagen „aus Gründen“.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2d/Corryvreckan.jpg

Der Strudel von Corryvreckan, Bildrechte CC-BY-SA Russ Baum

Entsprechend wollen wir uns am Dienstag, dem 03. November 2015 für ein Whisky-Tasting mit Buchbesprechung im Hackerspace treffen. Es ist sicher hilfreich, das Buch vorher gelesen zu haben, aber man kann sich auch überraschen lassen. Dazu gibt es 6 Whiskies, 5 von der Insel Jura und einen von der Nachbarinsel, der nach einem Strudel zwischen diesen Inseln benannt ist.

Dazu gibt es wieder Käse, Baguette und potentiell weitere Häppchen zu essen.

1.21 Gigawatt-Currywurst am 21.10.2015

Am 21.10.2015 kommt Marty McFly in Hill Valley an. Damit ist es klar: Hoverboards und selbsttrocknende Kleidung rücken endlich in greifbare Nähe. Zur Feier des Tages machen wir Currywurst. Komm‘ vorbei, Mittwoch, 21.10.2015, ab 18:00 Uhr im Hackerspace Saarbrücken.

Du kannst es kaum noch erwarten? Checke täglich http://www.istheutedertag andemmartymcflyankommtwenner indiezukunftreist.de ob heute der Tag ist an dem Marty ankommt wenn er in die Zukunft reist.

SAVE THE CLOCK TOWER!

INDIGO filmfest 16. & 17.10.2015

INDIGO-filmfestWir haben ein Herz für selbstgemachtes. Genau wie INDIGO, das Festival für Amateur- und Independent-Filme im Saarland. Du kannst am 16. und 17. Oktober 2015 das INDIGO filmfest in Bardenbach bei Wadern besuchen und dich mit anderen Filmfreunden über die lokale Filmszene austauschen. Und vielleicht Filme in Zukunft selbermachen. Wie wär’s zum Beispiel mit einem Film über verrückte Projekte von enthusiastischen Leuten im örtlichen Hackerspace?

Mehr Infos zum Festival findest du unter indigo-filmfest.de. Support your local filmfest!

Freifunk in Lebach gestartet

IMG_0134_webNach dem Aufruf vom 16.09 sind nur 2 Tage vergangen, bis der erste Freifunk-Knoten in Lebach in Betrieb gehen konnte. Der FV Lebach macht den ersten Schritt und spendet einen Teil seiner Internet-Bandbreite. Das finden wir großartig, vielen Dank dafür! Die ganze Geschichte kann hier nachgelesen werden. Danke an alle Beteiligten für die tolle Aktion!

Ein Anschluss ist toll, aber es wird viel besser wenn noch weitere folgen. Wer dem guten Beispiel des FV Lebach folgen und ebenfalls seine Bandbreite auf sichere Weise teilen möchte, meldet sich bitte per E-Mail an freifunk-public@saar.freifunk.net. Wir helfen beim Einrichten der Technik und beantworten alle Fragen zum Thema Freifunk.

Freifunker suchen Internet-Anschlüsse rund um die Landesaufnahmestelle in Lebach

Kontakt in die Heimat – warum freies WLAN für Flüchtlinge kein Luxus ist.

SR aktueller Bericht - Freifunk für Landesaufnahmestelle in Lebach„Inzwischen hat es sich sehr weit herum gesprochen, dass der Zugang zum Internet für Flüchtlinge eben kein Luxus ist und der SR wollte wissen, wie sich die Freifunker im Saarland das für die Landesaufnahmestelle in Lebach vorstellen. Immerhin gibt es in Deutschland die Störerhaftung, die leider oft auch als Vorwand dafür herhalten muss, Flüchtlingsunterkünfte nicht mit Internet zu versorgen. Da bot es sich an, dass gerade einige neue Router eingetroffen waren, die ein Freifunk-Upgrade bekommen sollten und während Andreas Augustin die Fragen des SR-Teams beantwortete, wurde genau das getan.“ – Carsten Dobschat

SR – aktueller bericht, Beitrag zu freiem WLAN ab Minute 06:10

Verfügen Sie über einen Internet-Anschluss in Lebach und sind bereit, einen Teil Ihrer Bandbreite zu spenden? Melden Sie sich bitte per E-Mail an freifunk-public@saar.freifunk.net.